Von ABHOTTEN bis CHILLEN

Anglizismen in der Jugendsprache

Die Jugendsprache ist und bleibt ein interessantes Phänomen, weil sie sich immer wieder Anglizismen einverleibt. Und Englisch können die jungen Leute von heute ja fast alle. Mit den folgenden vier Bereichen lässt sich das kurz exemplifizieren. Weiterlesen

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Willkommen!

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Viele regen sich über Anglizismen auf, andere können nicht genug davon bekommen… In unserem Blog nehmen wir die Anglizismen ‚unter die Lupe‘. Darüber hinaus wollen wir zum Nachdenken und zur Diskussion über das Englische im Deutschen und den Einfluss des Englischen in Europa anregen.

Alle Beiträge sind auf der Startseite zu finden. Außerdem gibt es eine Übersicht aller Themen, und unser Team stellen wir unter Kontakt vor. Neu ist unsere Datenschutzerklärung. Wer Lust auf noch mehr sprachliche Vielfalt hat, kann unseren Blog Multisprech aufrufen – hier werden zukünftig auch Beiträge zur Rolle des Englischen in unserer Sprachwelt erscheinen! 

Das ‚OK‘-Faszinosum

Aus vielen Sprachen und auf unseren Computern, Fernbedienungen und sonstigen elektronischen Geräten ist es nicht mehr wegzudenken, dieses ‚OK‘. Zugleich darf es als Amerikas wichtigster kultureller Exportartikel gewertet werden. Seine Entstehungslegenden sind Legion: Weiterlesen

Hybrid-Anglizismen

Gängige Anglizismen werden hierzulande im alltäglichen Sprachgebrauch häufig mit deutschen Grammatikpartikeln bestückt, und so entstehen neue Wortschöpfungen, die ich Hybrid-Anglizismen nenne. Hat sich etwa jemand ‚geoutet‘, so ist das grammatische Bauprinzip: ge+out+et = geoutet. Oder hat mir jemand ‚gemailt‘, so ist das Bauprinzip: ge+mail+t = gemailt. Diese Hybrid-Anglizismen vermehren sich hierzulande in so rasanter Weise, dass wir sie kaum noch bewusst wahrnehmen. Es lohnt sich aber, mit der folgenden kleinen Beispielsammlung auf sie aufmerksam zu machen, vor allem auch, weil wir oft unsicher sind, wie man sie schreiben soll. Weiterlesen

Little words can mean a lot

In meiner Englisch-Klasse meinte man, die vielen kleinen, kurzen englischen Wörter seien doch gut für die Rhythmen der Pop- und Rap-Musik. Aber beim Lernen täte man sich schwer mit diesen Kurzwörtern, weil es so viele davon gäbe, z.B. die mit den zwei Buchstaben. Wirklich so viele? Ein Schüler hatte sie in genialer Weise schnell erfasst und präsentierte dazu folgende Grafik an der Tafel: Weiterlesen

EuroEnglish

Nach BREXIT-Diskussionen wäre ja nun zu überlegen, ob Englisch denn die ‘lingua franca’ in der EU bleiben soll. Ja, sie bleibt es wohl, aber man kann sie ja auch vereinfachen, ohne dass die Briten in Brüssel noch protestieren können, allenfalls die Iren. Also wiederbelebe ich einen Vereinfachungs-Vorschlag, wie er schon vor Jahren im Internet kursierte. Weiterlesen

Müssen Modewörter immer gleich sterben?

Nein, aber manchen wünscht man einen schnellen Tod. Viele müssen nicht sterben, denn Sprache lebt, und wie ein lebender Organismus nimmt sie auf, was nützlich ist und stößt mit der Zeit ab, was sich als nutzlos erweist. Der Nutzen ist oft nicht sofort erkennbar und führt daher bei den Sprachnutzern zu Irritationen. Die sollten sich eigentlich relativieren, wenn man versucht, für ein griffiges Wort wie Jetlag oder Comeback oder auch Blue Jeans ein deutsches Äquivalent zu finden. Was soll man denn z.B. für ein Wort wie Babysitter im Deutschen sagen, wenn Kinderfrau, Kindermädchen (oder Kindermann?) nicht funktionieren. Und wie umständlich müsste man sich ausdrücken, wenn man den Computerfreak lieber deutsch benennen würde. Weiterlesen